Psychiatrische Universitätsklinik

Professur für Translationale Psychiatrie über die Lebensspanne
100 %

An der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich ist eine

Professur für Translationale Psychiatrie über die Lebensspanne

neu zu besetzen. Für die Professur wird an der Psychiatrischen Universitätsklinik (PUK) eine neue Organisationseinheit (Institut für Translationale Psychiatrie) geschaffen, welcher der/die Professor/in vorsteht und welche den bestehenden vier Kliniken der PUK gleichgestellt ist. Die Professur ist in der Geschäftsleitung der PUK vertreten und wie die bestehenden vier PUK Kliniken für PUK-interne Aufgaben dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung der PUK unterstellt.
Die Aufgaben der Professur sind die aktive Beteiligung an der Lehre für Psychiatrie und Psychotherapie im Rahmen des Medizinstudiums, der Koordination der Nachwuchsförderung und der fachärztlichen Weiter- und Fortbildung.
Ausserdem obliegt der Professur die Leitung des Instituts für Translationale Psychiatrie an der PUK und die Förderung eines klinikübergreifenden translationalen Forschungs-programms über die Lebensspanne als Grundlage für die Präzisionsmedizin in der Psychiatrie mit Methoden der multimodalen Bildgebung und digitalen Transformation in Diagnostik und Therapie. Hierzu baut die Professur eine PUK-übergreifende High-Throughput Imaging Plattform und Datenbank als Grundlage für klinische Disease-Trajectories-Forschung über die Lebensspanne hinweg auf und entwickelt und implementiert in Zusammenarbeit mit den Kliniken an der PUK und nationalen und internationalen Forschungspartnern digitale Biomarker-Methoden und -Tools. Damit schafft die Professur die Voraussetzung, um die PUK mit grossen Datensätzen an nationalen und internationalen Programmen zu beteiligen und erfolgreich zu vernetzen.

Die Bewerberinnen und Bewerber haben fundierte wissenschaftliche Erfahrung in der klinisch-psychiatrischen Forschung mit Nachweis eigenständiger, erfolgreicher klinisch- experimenteller Forschung, z.B. im Gebiet translationaler, klinischer und multimodaler MR- und eventuell PET-basierter Bildgebung. Erwünscht sind Expertise im Bereich der strukturellen Bildgebung und in Biomarker-gestützen digitalen Diagnose- und Therapieverfahren. Die Professur eignet sich besonders für eine/n MD/PhD oder PhD (Dr. med., Dr. med. Dr. phil., Dr. med. Dr. rer. nat. oder Äquivalent), idealerweise eine/n Clinician Scientist. Prioritär ist allerdings die hohe Methodenkompetenz, weshalb die Professur auch mit einer/einem Kandidat*in mit einem PhD z.B. in Psychologie, Biologie, Ingenieur-wissenschaften, Informatik oder Mathematik besetzt werden kann.

Erwartet wird eine Habilitation (oder äquivalent) sowie ein international anerkannter Forschungsnachweis, inkl. kompetitiver Drittmittel, in einem für die Professur relevanten Forschungsfeld. Besonders wichtig für diese Position ist ein hohes Mass an Integrationsfähigkeit, Führungskompetenz, Kooperationsbereitschaft und Sinn für strategische Ziele. Ausserdem ist eine grosse Fähigkeit und Freude an der Pflege von Aussenbeziehungen mit externen Partnern sowie lokalen, nationalen und internationalen Fachgesellschaften für diese Funktion essentiell.
Deutschkenntnisse auf Niveau B2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen sollten vorhanden sein oder müssen innert nützlicher Frist erworben werden.

Die Universität Zürich und die PUK fördern als Arbeitgeberinnen die Chancengleichheit. Die Medizinische Fakultät implementiert spezifische Massnahmen im Berufungsverfahren, um den Anteil an Professorinnen zu erhöhen.
Die Universität Zürich strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in Forschung und Lehre an und bittet deshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen ausdrücklich um ihre Bewerbung.
Bitte reichen Sie Ihre elektronische Bewerbung für diese Stelle bis zum 04. Juli 2021 via Recruiting Tool ein.
Bewerbungen per Post oder E-Mail können nicht berücksichtigt werden.

Prof. Dr. med. Roland von Känel, Direktor der Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik, Universitätsspital Zürich
Tel. +41 (0)44 255 52 51